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Willkommen

6848

Mein täglicher Spaziergang durch die hiesige Natur

lässt mich immer wieder staunen über die vielfältigen

Samen, die die Natur sich so ausdenkt

Hier habe ich drei neue in den Ordner Fotos: Samenstände gelegt




 

 

 

Schnirkelschneckens Reise

 

Ein Schnirckelschneck

wollt hoch hinaus,

schleimt sich ganz keck

am Hochhaus rauf

 

Im Nacken trug er gern sein Heim.

Er machte fleißig Schnirkelschleim

So schleimt er sich nach oben

Es sollt ihn jeder loben.

 

Doch kurz vor dem Ziel,

es fehlte nicht mehr viel,

endete die Reise

im Schnabel einer Meise

 

Drum denke du verstärkt daran:

zu hoch hinaus auch schaden kann

©Helga Sievert-Rathjens

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Ein Tag am Hafen

Aus tiefem Traum bin ich erwacht
Hab Stunden hier im Bett verbracht
Jetzt kann ich nicht mehr schlafen
Fahr heut mal in den Hafen

Die Freude hat mich aufgerüttelt
Ne Fähre mich nun ziemlich schüttelt
Die Elbe ist heut kabbelich
Und mir wird langsam schwabbelich

Auch naht schon eine Sturmesflut
Ansonsten geht’s mir aber gut
Die grüne Farbe im Gesicht
Bau ich schnell ein in das Gedicht

Der erste Halt ist Neumühlen
Ich seh’ Rentner auf den Stühlen
Wollen mal schau’n nach ‚nem dicken Pott
Weg vom  Alltag, dem ewigen Trott

Alte Männer schauen sehnsüchtig hin
Zum Dampf-Eisbrecher mit Namen Stettin
Der liegt nun hier im Museumshafen
Als schönes Motiv für Fotografen

Auch liegt hier manches Segelschiff
Das zu steuern ich nie begriff
An der Rehling hängt hübsch ein Rettungsring
Zur Rettung des Seemann‘s der unterging

Ich sitz auf ner Bank, beim Rentnerpaar
Er mal Kaptain auf ‚nem Dampfer war
Seine Hände, gefaltet im Schoß
Sie sagt: „das Meer ließ ihn nie mehr los“

So sitz ich im Sturm, genieße den Wind
Mit leuchtenden Augen, fast wie ein Kind
Sonne hoch oben im schönsten Kleide
Wolken aus Samt und Himmel aus Seide

Silberne Möwen dümpeln auf Wellen
Ich würd‘ mich gern zu ihnen gesellen
Um so in der wilden Möwenschar
Kreischend zu fliegen das ganze Jahr

Tuckernd ruft mich das Fährschiff herbei
Die Zeit verging, es ist schon nach  Drei
Nun färbt sich wieder grün mein Gesicht
Und fertig ist mein Hafengedicht

© Helga Sievert-Rathjens

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Huch, da habe ich mich im Monat geirrt

 

 

 

 

Die Einzige Sicherheit ist, dass sich alles verändert

 

 

 

Nun, nach dem Regen, sprießen sie endlich, die seltsamen Gesellen




 

 

 

 

Vergebens

Ich hätt' gern in deiner Seele gelesen

und fand sie verschlossen

Ich versucht es zwar unverdrossen

doch alles ist umsonst gewesen

 

Weil Angst in deinem Herzen sitzt?

 

Wie kann ich in deiner Seele lesen

wenn du dich mir so verschließt?

Wie soll ich mit dir zu Sternen schweben

wenn du den Himmel vergisst?

 

Die Kraft der Liebe ist dir fremd

Dein Herz ist so klein!

Wie kann es nur sein

Dass dich das Leben so hemmt?

 

Dein Herz ist fest verschlossen

Sagst aber,

du bist in mich verschossen

Ich bin die Krücke für dich

so will und kann ich das nicht.

 

Deine Worte sind Schall und Rauch

das sagt mir mein Bauch

Was ist dir passiert, dass du so hart,

war niemand jemals zu dir zart?

 

Einsam irrst du nun durch die Gassen

denn ich habe dich verlassen

Ich schaue noch einmal zu dir hin

hoffe, du findest der Liebe Sinn

 

Du und ich gehen nun allein

Zu Zweien werden wir nicht mehr sein

Jeder sucht nun seinen Weg

so gut es eben geht


Drum leb wohl Liebster mein

Dich öffnen musst du jetzt allein

© Helga Sievert-Rathjens

 

 

 

 

 

 

 

 

 

"Ihre Art ist nicht die meine,

und lassen Sie mich Ihnen sagen,

dass ich froh darüber bin."

(aus seiner Verteidigungsrede am 8. März 1918 in der französischen Kammer)
Georges Benjamin Clemenceau
französischer Journalist, Politiker und Staatsmann; 1841-1929

Gefunden bei https://www.zitante.de/startseite/home..../

 

 

 

©Helga Sievert Rathjens

 

 

Ich will das Hamburger Rundstück zurück

 

In Hamburg isst man Rundstücke

Doch jetzt klafft da ne riesen Lücke

Im Brotregal

 

Es gibt dort Schrippen und Krüstchen

ich frage mich, ob sie wüssten

was‘n Rundstück sei

 

Das Rundstück ist ausgestorben

Gekillt, verdaut und vergessen

Wer hat das Letzte gegessen?

 

Das Rundstück ist so lecker

Vielleicht hört das ein Bäcker?

Das wäre ein großes Glück

©Helga Sievert Rathjens

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Ein paar neue Fotos: Hamburger Papierkörbe (469913)

Hier ein kleiner Vorgeschmack




 

 

 

 

Es gibt eine Stille des Herbstes bis in die Farben hinein

Hugo von Hoffmansthal




 


 

 

 

 

Staub

Den ganzen Tag hab ich geputzt
Doch leider hat es nichts genutzt
Denn als ich gegen’s Licht geschaut
Da schimmerte der feine Staub.

Er legt sich in meiner Freizeit
Auf’s Klavier als kleine Weichheit
Ich wedele ihn wieder fort
Doch morgen ist er wieder dort
© Helga Sievert-Rathjens

 

 

 

Podsol in unserer Heide

In calcium- und magnesiumarmen, sandig-grusigen Ausgangsmaterialien der Bodenbildung findet sich bei relativ hoher Luftfeuchte, niedrigen Jahresmitteltemperaturen und schwer zersetzbarer Streu von Koniferen oder Heidekrautgewächsen (beispielsweise Heidelbeere Vaccinium myrtillus) der Bodentyp des Podsols.

Hier ein paar Fotos von einem Aufbruch bei Räber. Mehr gibt es in einer neuen Galerie:

Fotos: Podsol (469868)




 


 

 

 

 

 

 

 

Abendliebe

In meinen Abend trat ein Engel mit feurigen Flügeln

Er umfing mich zart und badete mich in weichem Schaum

Später flog er auf rosa Schwingen davon

und schenkte mir einen goldenen Traum

© Helga Sievert-Rathjens

 

 

 

Pilze gibt es in diesem Jahr nicht, es war zu trocken.

Doch habe ich von den letzten Jahren genug zusammengesammelt

und zeige hier eine kleine Galerie mit Baumpilzen, als kleinen

Vorgeschmack auf den neuen Menuepunkt Fotos: Baumpilze




 

 

 

 

 

 

 

Diese Herbstfrüchte fand ich vor Jahren auf einem
Spaziergang über den Ohlsdorfer Friedhof




 

 

 

 

 

 

 

Herbsttau

Netz benetzt

Kühle Lüfte fallen

Verzauberte Perlenwelt funkelt im

Morgenlicht

©Helga Sievert-Rathjens

 

 

 

Herbstfrüchte

Leuchtend bunt

Schmücken das Heim

Es wird langsam heimelig

Gemütlich

 

 

 

 

 

 

Wenn sie getrocknet sind werden sie im Schrank verstaut.
Der Sommer ist vorbei

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Eine kleine Galerie als Vorgeschmack für die neue
Galerie "Fotos Samenstände"




 


 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Entschuldige,

ich glaubte nicht, dass die anderen fühlen

Entschuldige, verzeih was ich tat

Mir war es egal was du gefühlt

Diese Scham hat lange in mir gewühlt

Viele Jahre an manchem Tag


Entschuldige, bitte verzeihe mir

Im Innern war ich noch ein Kind

Verhielt mich so, wie Kinder sind

Wollte Leben leben voller Gier


Entschuldige, ich war noch nicht so weit

Der Tod sollte nicht auf mich regnen

Ich wollte dir einfach nicht begegnen

Zum Fühlen war ich noch nicht bereit


Entschuldige, bitte verzeihe mir

Deine Mutter, die bat für ihren Sohn

verletzte ich sehr mit Dummheit und Hohn

Ich war ohne Herz und Gefühl zu ihr


Entschuldige, ich war eiskalt zu dir

Irgendwann habe ich mir selber verziehen

Damit konnte ich der Beschämung entfliehen

Ich bitte dich, verzeihe auch du mir


Warum ich so gefühllos war?

Heute ist es mir klar

Ich war ein psychisch missbrauchtes Kind

Abgestumpft lebte ich in einem Trauma


Ich glaubte nicht, dass die anderen fühlen


Entschuldige

Bitte verzeih

Meine eiskalte Herzlosigkeit

Ich bedaure das sehr

Verzeih

©Helga Sievert-Rathjens

 

 

 

 

 

 

Unbemerkt

Vom Großen

Webt Natur ausdauernd

Ein neues Gewand aus

Leben

 

 

 

Bei dieser Hitze mache ich lieber Wasserspiele

 

 

 

Unbeachtet

Am Wegesrand

Ein kleiner Kosmos

In ihm das Leben

Lebt

© Helga Sievert-Rathjens

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Diese lässt den Kopf schon hängen, wartet auf den Herbst

 

 

 

Lügen

Sind Federn

Verschüttelt im Wind

Bringst sie nie zurück

Dauerschaden

© Helga Sievert-Rathjens

 

 

Ich kenne nicht ihren Namen

doch das sind ihre Samen

Wertvoller als alles Geld

steht sie einfach auf dem Feld

 

 

 

 

 

 

In meiner Kindheit kam jedes Jahr irgendein kleiner Zirkus in unseren Stadtteil.

Da gab es nur Tiere wie Ziegen, Hühner und evtl. mal Pferde. Und alles hat

mich fasziniert. Am liebsten wäre ich mit ihnen gegangen und in ihren bunten

Wagen durch die Weltgeschichte gezogen

 

Der Zirkus ist wieder in der Stadt

 

Aus der Ferne laute Rufe

Übers Pflaster Pferdehufe

Ich freu mich, Hurra, Hurra

Der Zirkus ist wieder da

 

Klammheimlich, noch tief in der Nacht,

sie haben keinen Lärm gemacht,

wurd aufgebaut das große Zelt

denn jetzt ist wieder Zirkuswelt

 

Ein Mann ruft - auf Stelzen sah ich ihn stehn -

"komm se, sowas ham se noch nich gesehn

Hier gibt’s Tiere, Artisten und Clowns

komm se nur rein und schauns"

 

Am Trapez ein Künstler schwebt

vor Angst mein Herz leicht erbebt

Und wie die Seiltänzerin schwebt!

Ein Netz aus Träumen um mich webt

 

Sie jonglieren, Teller, Keulen, Bälle

Die Messer an die richtige Stelle

Sie machen so wunderbare Sachen

ein "Dummer August" bringt mich zum Lachen

 

Da gab es riesen Seifenblasen

Ziegen durch die Manege rasen

Es finden spannende Sachen statt.

Der Zirkus ist wieder in der Stadt

©Helga Sievert-Rathjens

 

 

 

Eine kleine Auswahl aus dem neuen Menuepunkt "Moose und Flechten"




 

 

 

 

Fließend übergibt der Sommer

seine Farben an den Herbst

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Begegnung mit dem Tod

Neulich hatte ich eine Begegnung mit dem Tod

Er stellte sich mir vor. Vielleicht war es an der Zeit

 

Eine Sense trug er nicht,

auch kein Grinsen im Gesicht.

Er schaute eigentlich ganz mild.

Trotzdem klopfte mein Herz wie wild

 

Oft fragt ich mich, war mein Leben was wert?

Denn meist lebte ich ziemlich unbeschwert.

So dachte ich im Moment jedenfalls

und bekam trotzdem einen trocknen Hals

 

Ich war eher beschienen von Sonne.

Wie dort oben der volle, gelbe Mond.

Hab nie gefragt, ob es sich denn wohl lohnt

zu Leben, voll Lust mit dieser Wonne

 

Mal war ich des Staunens voll

Das Leben schien voller Wunder

Mal wütete ich wie toll

und gab der öden Welt Zunder

 

Ich bewunderte die Sterne

aus der Ferne

War in Gedanken ein Held

in der Welt

 

Würde ich im Buch der Liebe stehen?
Oder eventuell still vergehen?

Hab ich gelernt mit Herz und Verstand

oder nehm ich Altes mit ins „neue“ Land?

 

Sind da Samen, die ich gesät

aufgegangen oder niedergemäht?

Haben sie zu wachsen angefangen?

oder sich gar in Dornen verfangen?

 

Ist die Liebe nur vorbeigeflogen?

Hat sich in sich selbst verzogen?

Und hat ihr Ziel vielleicht nie erreicht?

Das zu beurteilen ist nicht leicht.

 

Wurde mir verziehen, was ich nicht verstand

oder baute man gegen mich eine Wand?

Ist man gegen mich erbarmungslos

Gibt es für mich einen rettend Schoß?

 

Manchmal hat mich der wilde Hass gebissen

Kalt und heiß, Liebe aus dem Herz gerissen

Er nagte oft an meinem Glück

Nahm sich davon so manches Stück

 

Wenn der Schmerz in der Kehle

sagte, hier schreit deine Seele

Weil ich Tränen unterdrückt

Wurd ich im Stillen fast verrückt

 

Verrückt? Neben mich gestellt!

Die Gefühle nicht in der eigenen Welt

Einfach verschoben

Ein Abwehrnetz um mich gewoben

 

Dann wurde ich sehr unbequem

und oftmals gnadenlos ehrlich

Mancher fand das sehr gefährlich,

empfand mich als unangenehm

 

Oft verkroch ich mich ins Jammertal

wurde leichenblass oder auch nur fahl

starb langsam dahin

fand darin den Sinn

 

Hoffnung brachten die Netten

all die Menschen, die retten

z.B. Tiere, wie Hunde

dann schloss sich die Wunde

 

Ich vergaß den Hass

Er ist eh zu krass

Ich habe ihn ausgemerzt

Habe mein Glück nicht verscherzt

 

Die große Liebe fand niemals zu mir

Doch später im Leben fand ich ein Tier

das hat mich tief berührt

und zur Liebe geführt

 

Es brachte mich in ein Land

das ich vorher nie gekannt

Tausend Wege würd ich gehen

Für diese Liebe, unbesehen!

 

Aus lauter Liebe wurd ich neu geboren

hab Hass, Zorn und Wut lieber ganz verloren

Flog auf silbernen Flügeln durch die Welt

verachtete Hochmut und all das Geld

 

Doch jetzt besuchte mich der Tod

und meine Ampel stand auf Rot

Gehts jetzt nicht mehr weiter?

Doch er schien ganz heiter

 

Dann wollte er wohl nur mal sehen

wie es um mich steht?

Ich dacht: er soll mal wieder gehen

weil gut es mir geht

 

Ich seh um mich die schöne Welt

In diesem goldenen Licht

kaufen kann man das nicht

Für kein Geld

 

Mein Himmel kann noch länger warten

noch bin ich ein blühender Garten

Wenn auch die Rosen in Rost

ich liebe, das ist ein Trost

©Helga Sievert-Rathjens

 

 

 

Tschüß mien Deern

Zarte Seele

Flieg ganz sacht

In die Nacht

 

Noch taumelst du und schwankst

Weißt nicht, wohin du kannst

 

Gute Reise, ruf ich dir zu

Ich winke, doch fort bist du

 

Fliegst hin zum Licht

Dort erwartet man dich

© Helga Sievert-Rathjens

 

 

 

 

 

 

 

 

Kleiner Geist

 

Kleiner Geist mit weißem Bauch

springst über mir herum

biegst den Zweig am kleinen Strauch

und bist dabei ganz stumm

 

Dein Kupferrot mich entzückt

bist puschelig und klein

ich schau dir zu, ganz entrückt

und finde dich so fein

 

Jeden Tag schau ich dir zu

und freue mich an dir

Ein Eichhörnchen, das bist du

und wohnst ganz nah bei mir

 

Turne weiter, kleiner Freund

und werde nie zu feist

meide die Katz die da streunt

und bleib mein kleiner Geist

© Helga Sievert-Rathjens

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Der Sommer geht mit großen Schritten dem Herbst entgegen

 

 

 

 

 

 

Gewitter

Mit Linsen im Magen
Da wollte ich’s wagen
In dem Wald spazieren zu gehn
Nach kurzer Zeit da blieb ich stehn
 
Es löste sich ein Donner gar mächtig
Ein Wandrer drehte den Kopf bedächtig
Dann rümpft er die Nase
Stob weg wie ein Hase 
 
Nie wieder ward er gesehn

© Helga Sievert-Rathjens

 

 

 

 

 

 

Bevor ich fiel

...war um mich lauter Sonnenschein.
So sollt es sein. 
Dann fiel ich im freien Fall. 
Verflog mich in bunten Blasen.
Tanzte gelassen 
Walzer mit viel zu viel Drall

Wollte in Luftschlösser einziehn.
Allem entfliehn
Suchte lang und fand ihn nicht,
den Weg aus der Sinnlosigkeit.
Einfach zu weit!
Alles lag im Dämmerlicht

Weiter abwärts sause ich nun.
Kann gar nichts tun.
Ich fliege und suche dich,
Kreativitätsorgasmus
mit Musenkuss.
Nebelschwaden bleichen mich

Überschritten die Grenze scheint,
zuviel geweint.
Und unter mir, grausig nah, 
Lockt mich die pechschwarze Sphäre. 
Dunkle Leere 
Verschluckt sie mich jetzt etwa?

©Helga Sievert-Rathjens

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Herzlich

Ein kleines Herz saß in der Brust

Es war fast nicht zu sehen

zum hüpfen hat es keine Lust

was war mit ihm geschehen?

 

Mein liebes Herz was hast du nur?

Du gehst doch nicht in Stücke?

Was humpelst du in einer Tour

Brauchst du denn eine Krücke?

 

Hast oft so voller Angst geklopft

Und bist dann fast zersprungen

Als heißes Blut aus dir getropft

Ist dir fast nichts gelungen

 

Doch bist du so ein weites Herz

Und kannst dein Leben führen

Vergessen kannst du deinen Schmerz

Wann lässt du dich berühren?

©Helga Sievert-Rathjens

 

 

 

 

 

 

Es stand ein Mann...

Es stand ein Mann vorm Spiegel

und kämmt sich mit nem Striegel

Ihm fielen aus die Haare

und das schon ein paar Jahre.

Täglich tupft er mit Tinktur

Das Haar flog weg, blieb ganz stur.

Es war ihm eine Qual

Jetzt ist der kahl
©Helga Sievert-Rathjens

 

 

 

Tomatenrausch

Im Kübel wollt‘ ich in diesem Jahr
Tomaten hochziehen – wunderbar.
Im März schon pflanzte ich die Samen
Die prächtig und auch prima kamen.

Doch brauchen sie – das ist von Übel –
Schon sehr bald‚ einen großen Kübel
Gern tat ich ihnen den Gefallen
Denn sie entwickeln große Ballen

Nun wartete ich auf viel Sonne,
Doch füllte sich die Regentonne
Man soll sehr viel mit ihnen reden
Doch hilft das nicht bei Dauerregen

Ich träumte von Tomatensuppe
Der Sonne war das ziemlich schnuppe
Mit Petersilie, der krausen
Wollt ich sie auch gern mal verschmausen

Doch nur der Regen sehr heftig fällt
Macht so ziemlich naß und kalt die Welt
Und kann ich auch noch so sehr gieren
Tomaten wachsen nicht beim frieren

Dann wurd' es endlich sehr warm und heiß
Ich sollt' erhalten endlich den Preis
Die Tomaten wuchsen kugelrund
Mir lief zusamm' das Wasser im Mund

Doch ach und weh groß war meine Not
Die Dinger wurden einfach nicht rot
Man müßt' sie irgendwie anfeuern
Tomatenflüsterer anheuern?

Ich sprach lieb ein, auf jede Tomate
Zu erhöh'n ihre Wachstumsrate
Und stellt mir vor so einige Pfund
Die ich genüßlich schob in den Schlund

Kochte im Geiste schon – das macht stark –
Circa 12 Gläser Tomatenmark
Und für Nudeln die Bolognaise
Denn ich leb‘ nicht gern in Askese

Dann rief ich: ich will Dich vernaschen!!!
Ein Ruck ging durch die Blätter, die laschen
Die Tomate errötete über Nacht
Ich sag Euch: das hätt‘ ich nicht gedacht

© Helga Sievert-Rathjens

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Staub

Den ganzen Tag hab ich geputzt
Doch leider hat es nichts genutzt
Denn als ich gegen’s Licht geschaut
Da schimmerte der feine Staub.

Er legt sich in meiner Freizeit
Auf’s Klavier als kleine Weichheit
Ich wedele ihn wieder fort
Doch morgen ist er wieder dort
© Helga Sievert-Rathjens

 

 

 

 

 

 

 

Für die Freundin

Nimm meine Hand, liebe Freundin.

Ich gehe mit dir durch das Land deiner Angst.

Fürchte dich nicht, meine Freundin,

ich wärme dir das ängstliche Herz.

Nimm nicht hin, meine Freundin,

was passiert, sondern nimm es an.

Dann wirst du verändert, aber gestärkt

Aus der Situation hervorgehen

 

Gib mir die Hand, meine Freundin.

Ich gehe mit dir durch die Dunkelheit.

Und gibt es kein Zurück,

bleibe ich und warte mit dir, bis es heller wird.

Ich suche mit dir den Raum deines Lichtes.

Und wenn du ihn nicht betreten kannst,

habe ich genug Licht für uns beide

Ich halte dich als Freundin,

bis du wieder ohne Stütze sein kannst.

©Helga Sievert-Rathjens

 

 

 

 

Heute habe ich wieder eine Wiese besucht

Wiese (468984)




 

 

 

Emma liebt Wiesen




 

 

 

 

Ein Tag am Meer

In der Nähe von Büsum geh'n wir ans Meer,
mit unser'n Haaren spielt der Wind,
im Sand hüpft hell lachend ein Kind,
doch im Innern fühle ich mich noch ganz leer.
Weit draußen seh ich einen Kutter,
das Kind ruft laut zu seiner Mutter,
"Mama, siehst du dort den Fischer
mit einem sehr langen, weißen Bart?"
und Mama sagt: "der arbeitet hart".
Der Wind weht jetzt etwas frischer.

Hier möcht ich bleiben bei Kinderlachen,
spazieren am weißen, schönen Strand,
die Füße im weichen, warmen Sand.
In der Ferne, im Blau, steigen Drachen.
Die Nordsee entspricht ganz meiner Art,
die Nase im Wind, auf großer Fahrt.
Die Düfte umschmeicheln mich lind,
es riecht nach geräuchertem Fisch,
ich fühle mich fröhlich und frisch,
weil wir glücklich zusammen sind.

Ein Tag am Meer, Sonne, die Füße im Wasser
ist ein sehr schöner Traum,
 langsam werd ich auch braun.
Als ich hier ankam, war ich noch sehr viel blasser.
Wir schlendern dahin Hand in Hand
am grünen Deich und weißem Strand.
Es versinkt nun langsam die Sonne,
ergießt sich rot glühend ins Meer,
im Innern bin ich nicht mehr leer,
mein Herz ist weit und voller Wonne.

© Helga Sievert-Rathjens

 

 

 

Eine kleine Einstimmung auf den neuen Menuepunkt
Fotos: Schmetterlinge



Dickkopffalter

Kleiner Feuerfalter

Waldbrettspiel
 

 

 

 

 

 

 

Das klingt wie ein Trecker

Mein Auto ist ein seltsam Teil
war früher schneller als ein Pfeil
Seit  einigen Tagen
kann ich es kaum wagen
damit froh herum zu fahr´n
denn
ein Geräusch nervt die Nachbarn
Einer rief: “mir geht´s auf den Wecker
das klingt ja wie ein alter Trecker“

Tags darauf ich zur Freundin fuhr,
sie mich gleich fragt: “braucht das ‚ne Kur?“
Und drüben schrie auch laut der Bäcker:
“Ruhe, stell ab den alten Trecker.“

Erst mal  zum Schwager hingeknattert,
vor Angst mein Herz hat sehr geflattert,
der fummelt hier, auch mal am Stecker
und meint, das klingt wie ein Trecker.

Zur nächsten Werkstatt schickt er mich nun
Der Meister schon hört, es gibt was zu tun.
Er fragt mich: “fahr´n sie viel über Äcker?
und denken, das Auto ist ein Trecker?“

Ich bin nun gar vollständig sauer,
schrei wütend: “ich bin doch kein Bauer!“
Er: “ist der Ölstand geprüft?“
und flugs die Haube hoch hievt.

Nun sagt er: “das macht keinen Sinn“
und grummelt: “ischa gediegen,
am Öl kann‘s nicht liegen
denn es ist gar keins drin.“

© Helga Sievert-Rathjens

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Kraxeln gehen

 

Es wollt ‚ne Dicke kraxeln geh’n

Vom Berg mal in die Runde seh’n

Für sie war das begehrlich

Doch war der Weg beschwerlich

 

Den Aufstieg hat sie gut geschafft

Und fröhlich in das Tal gegafft

War froh, dass sie hier oben sitzt

Obwohl, sie hat doch sehr geschwitzt

 

Sie meint, nun ist sie Alpinist

Und setzt sich eine Abstiegsfrist

Aber sie hat keinen Schimmer

Abwärts laufen kann sie nimmer

 

Den Rest vom Hang, gar nicht munter

Rutscht auf dem Po sie hinunter

Und unten endlich angekommen

War sie noch lange sehr benommen

 

Und die Moral von der Geschicht

Als wirklich Dicke mach das nicht

©Helga Sievert-Rathjens

 

 

 

 

 

 

Sommergewitter, Donner und Blitze,

flirrende Hitze,

die Felder leuchten gold.

 

Wandern am Strand,

Wellen rauschen,

Wolken sich bauschen.

 

Laue Nächte

Eis am Stiel

Der Winter ist fern

©Helga Sievert-Rathjens

 

 

 

Baumstammweitwurf

 

Weit hinter dem Meer das Völkchen der Schotten

zum Baumstammweitwurf sich zusammenrotten

Ein alter Mann kam aus der Ferne

Mitmachen wollt er recht gerne

 

Er schlug sich wacker

der alte Knacker

Rief: Caramba! mir kocht der Blut

In den Augen glühte die Glut

 

Packte fest den Baum am Stamm,

durchlief das Gesamtprogramm

mit Wackelpeter in den Knien

Die Bandscheiben gequält aufschrien

 

Es schaffte der alte Knabe

den Sieg, und bekam als Gabe

ne Flasche Nierensteiner Schüttelfrost.

Die kam nach Wochen mit der Bundespost.

Doch da bekam er schon Krankenkost

©Helga Sievert-Rathjens

 

 

 

Wegen Hitze geschlossen

 

 

 

 

 

 

Dieser eine, unvergleichliche Moment

 

Als wir bei Ahrensbök auf dem Hügel saßen

Wie Eins, so nah

Sprachen wir nicht,

waren einfach nur da

Und schauten den gelben Himmel

 

Als wir am Abend unerwartet eine Sternschnuppe

Über den Himmel ziehen sahen.

Sprachen wir nicht,

jeder genoss es für sich

 

Als am Warder die Stare tanzten

Vogelballett

Da sprachen wir nicht

Jeder staunte für sich

 

Da dachte ich jedesmal für mich

Du musst dieses Gefühl bewahren

Damit du dich erinnerst

Wie wir zusammen waren

 

So nah, fast wie Eins waren wir

Ja, wie Eins und doch jeder bei sich

 

Werde ich mich an dieses Gefühl

Je wieder so erinnern?

©Helga Sievert-Rathjens

 

 

 

 

 

 

Am Bach

Sonne im Wasser, kupfernes Gold.

Murmelnder Bach, mein Blick ihm folgt.

Von blonden Pferden der Duft

durchzieht die samtweiche Luft

 

Eine Hummel zieht brummelnd vorbei.

Im Gras unter mir lieben sich zwei

Käfer und denken nicht dran

dass ich sie beobachten kann

 

Abgelegt ist jegliche Hast

Ich fühl mich so als wär ich fast

im Garten Eden.

Das wünsch ich jedem

© Helga Sievert-Rathjen

 

 

 

Bei der heutigen Hitze bin ich lieber ins Wasser gesprungen


©Helga Sievert-Rathjens

 

 

 

 

Ein kleiner Appetitmacher auf den neuen Menüpunkt "Pilgerweg",
den wir heute gegangen sind




 


 

 

 

 

Nein, ich liebte dich nicht


Nein, ich liebte dich nicht,
ich liebte das Gefühl, dass du mich umwarbst,
und das Gefühl begehrt zu sein

Nein, ich liebte dich nicht,
ich liebte das Gefühl die Schönste,
die Eine unter Allen für dich zu sein
ich liebte das Gefühl, nach Honig zu schmecken,
das Gefühl eine Königin zu sein

Nein, ich liebte dich nicht
Ich liebte das Gefühl die Klügste,
die Kreativste für dich zu sein,
ich liebte das Gefühl, dass meine Sehnsüchte erfüllt wären
und dafür gab ich alles auf, sogar mich selber...

Ich genoss es, wie ich nie genossen hatte und
verwechselte es mit Liebe

Nein, ich liebte dich nicht,
ich liebte mich ...

©Helga Sievert-Rathjens

 

 

 

Kater Willi

In eines Winkels Stille

Träumt Willi von Yoga

Doch saß er nur so da

Und schaute etwas knille

 

Er saß da sehr beschattet

Licht fällt halb schräg von oben

Das spielen und das toben

Hat ihn doch recht ermattet

 

So sitzt er nun still hier im Schatten

Entspannt sich und sinnt vor sich hin

Vom Leben an sich und dem Sinn

Vom Sein als Katz auf Teppichmatten

©Helga Sievert-Rathjens

 

 

 

 

Uns trennen Welten

Du sitzt in Deiner Welt da drüben,
Ich in meiner Welt sitze hier,
Zwischen uns nur der Tisch.
Ich fühlte mich oft sehr kindisch.
Denn ich wünschte: Du und ich hieße wir,
Doch mein Herz muss sich fügen.

Ich spreche und Du hörst mir zu,
Dein Blick voller Verständnis,
Ist da vielleicht auch Liebe?
Und wenn ich meine Angst besiege?
Mein Herz kommt in Bedrängnis,
Pocht schneller und gibt keine Ruh.

Mein Mund trocknet aus,
Mein Herz brennt wie Reisig,
Die Situation kann ich kaum ertragen,
Doch endlich werde ich es sagen.
Ich sehe Deinen Blick, er ist eisig,
doch ich bin froh, es ist heraus.

Bist Du erschrocken, oder sauer?
was soll es bedeuten dies Verhalten?
Mein Herz wird traurig und schwer.
Doch zurück kann ich nun nicht mehr.
Hätt ich’s lieber für mich behalten?
NEIN!
Ich will nie wieder ums Herz eine Mauer.

Ich bin verwirrt und sitz jetzt hier
Mein Herz ist absolut schwer
Nun heißts wieder Abschiednehmen
Doch nicht vorbei ist mein Sehnen.
Du bist für mich nicht irgendwer.
Doch Du und ich heißt niemals wir.

©Helga Sievert-Rathjens

 

 

 

 

Willst du gefunden werden,
musst du dich zeigen

 

 

 

Emma und Freya begrüßen sich
obwohl sie sich noch gar nicht kannten




 


 

 

 

 

Sommerrose

zeigst unverdorben

Deine zarte Schönheit

Gibst uns deine Wärme

Liebestraum

©Helga Sievert-Rathjens

 

 

 

Sie tanzen wieder
 
Auf Zehenspitzen Schritt für Schritt
Macht jede mit
Die Fuchsien wollen schwingen
Mit Ärmchen übern roten Rock
Beim Rosenstock
Wo Sommerweisen klingen
 
 
Die Rosen haben sich geziert
sind leicht pikiert
Heimlich hin, so schauen sie
Wie’s Fuchsienmädel tanzt so süß
Auf spitzem Füß
Ein Menuette wie noch nie
 
 
Der Sommer spielt zum Tanze auf
Nimmt seinen Lauf
Nur kurz wird er genossen
Dann kommt der Herbst, der grau Gesell
Ach, viel zu schnell
Dann ist‘s vorbei mit Possen
 
 
Drum tanzen sie gar jeden Tag
Wie ich es mag
Halten sich an den Händen
Im Fuchsienballett gar fein
So soll es sein
Der Tanz dürft niemals enden
 
©Helga Sievert-Rathjens

 

 

 

Ruhe vor dem Sturm

Wolkentürme plustern auf

Flirrende Hitze

Baum und Gräser erschlaffen

Sehnen sich nach dem Regen

©Helga Sievert-Rathjens

 

 

 

Gesichter
Bilder anklicken, dann vergrößern sie sich

 






 

 

 

 

 

 

 


Verfasser unbekannt

 

 

 

 

 


 

Halbschlaf

Am Abend wurden die Gedanken fließender
auch vielleicht etwas schleppender,
nicht mehr ganz so eindringlich,
nicht mehr so überwichtig,
entrückten mehr und mehr,
bis es an der Zeit war
sich ins Bett zu
legen.
Dann, im Bett, fingen
die Gedanken an zu rollen
und zu wogen, hin und her, hin
und her, bis aus dem Rollen und
Wogen ein stetes Dahintreiben wurde
Seltsame Kapriolen entsprangen ihnen
klare Einsichten ebenso wie
Verrücktheiten. Bei jedem
dieser voluminösen
Gedankenkonzerte
nahm
ich mir vor die
einzelnen Gedanken
dieses Feuerwerkes am
nächsten Morgen aufzuschreiben
Doch immer wenn ich eingeschlafen war
meine Züge sich entspannten
wurden die Gedanken zu
Paradiesvögeln mit
wundersamen
Flügeln
und
es flogen
die Kapriolen
die wichtigen Einsichten
auf seidenen Flügeln davon

Am nächsten Morgen waren sie längst fort

©Helga Sievert-Rathjens

 

 

 

 

Rosenduft

Am Tag bevor ich ging

Schnell und ohne Scham

Weil ich nicht sehen wollte

Wie du stirbst

Umarmte ich dich und sprach

Von unsrem See, an dem wir saßen

Und mich dein Rosenduft umfing

 

Noch jetzt nehme ich ihn wahr

Ich atme ihn

Ich schmecke ihn

Er streichelt mich

Und  hüllt mich ein

 

Jetzt bist du fort

Doch weiß ich deinen Rosenduft

Er umfängt mich noch,

geht niemals fort

©Helga Sievert-Rathjens

 

 

 

 

 

 

Würmchengedicht

In den Apfel rot und saftig
Schlüpfte gierig und ganz hastig
Ein Würmchen rein
Es war sehr klein

Es fand das schön und lustig
Der Apfel war sehr fruchtig
Schnell fing es an zu fressen
Alles and're hat es vergessen

Im Herbst tobte ein arger Sturm
Gar ängstlich wurd’s dem kleinen Wurm
Vor Angst war’s aus dem Häuschen
Sein Herz klopft wie beim Mäuschen

Wind heulte und brauste
Und kurz darauf sauste
Der Apfel runter, es macht platsch
Das arme Würmchen wurd‘ zu Matsch

So endet dieses Würmchengedicht
Denn noch ‚nen Reim, den find ich nicht

 

© Helga Sievert-Rathjens

 

 

 

Heute hatte ich ein kleines Filmchen von meinem Lieblingsplatz an der
Hardau, dort wo der Räberspring einmündet, gemacht. Die Vögel haben
schön und laut gesungen und Emma war total niedlich, ist direkt ins Wasser
gefallen. Aber als ich mir das zuhause anschaute, hörte ich mein eigenes

Schnaufen. Nix mit Vogelgesang, nur leise im Hintergrund,
im Vordergrund, Schnaufer. Vermutlich bin ich bei der Hitze zu schnell gegangen,
also habe i
ch den Film verworfen, das kann man wirklich keinem zumuten :)
und stattdessen drei Fotos von der Stelle, allerdings
vom letzten Jahr hervorgekramt.

Klicke wie immer auf eines der Fotos und es wird sich vergrößern




 


 

 

 

 

Diesem Blick kann ich einfach nicht widerstehen




 

 

 

 

 

 

 




 

Mohn

 

Zarte Blume so Blutrot

Feurig wie das Morgenrot

Zart und durchscheinend deine Blätter

Zeigst dein Feuer bei jedem Wetter

 

Blütenblätter papieren zart

Im Sturme unglaublich hart

Geschmeidig im Wind

Verbeugst dich geschwind

 

Danach stehst du stolz, elegant

Färbst wieder rot das weite Land

Dein Feuer zieht die Blicke an

Deinem Zauber sich niemand entziehen kann

 

Stehst zahlreich auf den Wiesen

Sie mit Purpur zu übergießen

Einzeln wirkst du fragil

Die schöne Blüte so grazil

 

Doch niemals darf man dich pflücken

Um die Vase mit dir zu schmücken

Das ist wirklich kein Gewinn

Schon in der Hand welkst du dahin

 

Du brauchst auf dem Feld die Freiheit

Um zu entfalten deine ganze Schönheit

Zeigst deine Anmut, unvergleichliche Zier

Becirct uns den ganzen Sommer hier

©Helga Sievert-Rathjens

 

 

 

 

Der Mann am Klavier

Oft sah ich dich, EINS mit dem Klavier, sitzen
den leisen Klängen zugeneigt
hast dich dem Instrument geweiht
So tief gebeugt, das Ohr fast auf den Tasten,
erhorchtest die Melodie aus dem Kasten
Die Musik fühlend mit den Fingerspitzen.

Lauschtest, ertastend was sich da aufgestaut
Erfühltest was da wollte raus.
Für meine Ohren war's ein Schmaus
Ich sah‘s an deinem Gesicht
Das du voller Zuversicht
wußtest, welch Melodie sich dir anvertraut.

Du schienst ein sich‘res Gefühl zu besitzen
Als ich begann zu begreifen,
die Hände langsam versteiften,
weil mein Weg ein viel läng'rer ist.
Geschwind löstest du jeden Zwist
wenn die Finger über die Tasten flitzten

Für mich warst du ein großes Genie und Gott,
ein großer Könner am Klavier.
So brillant klang es nur mit dir
Hast nie auf Effekte gezielt,
einfach dich gesetzt und gespielt
Ganz locker, lieblich und manchmal auch ganz flott.

Trankst zum Spiel stets ein Glas samten Burgunder
Es schien mir als wüßtest du  länger schon,
dies wurd' geschenkt aus andrer Dimension

Hast Gefühl zum Klingen gebracht
zeigtest Freude, ganz ohne Macht
Hattest nie einen Lehrer, du großes Wunder
©Helga Sievert-Rathjens

 

 

 

Du hast soviel Kraft in dir.

All die zurückgehaltene Energie,

lasse sie frei, schicke sie in die Welt

und sie wird, wie ein Lauffeuer, alles verändern

 

Mit der Kraft deines Herzen kannst du alles erreichen

Du kannst Samen setzen und den Keim aufgehen sehen,

du kannst dich freuen an dem, was du gesät hast

Alles wird neu. Du kannst Liebe ernten

 

Die Kraft deines Herzen ist die Liebe

 

Manchmal denken wir, sie hat uns verlassen

Alles steht still, nichts will gelingen

Schau in dein Herz

Atme und entspanne, lasse alles los

Du siehst die ganz einfache Liebe

 

Wie einfach das geschieht!

Alles wird leicht und schwebend

Keine Angst mehr

Keine ANGST

 

Liebe dich, dann liebst du die Welt

Schau in dein Herz und du siehst, dass

Liebe alles kann

Sie kann alles bewirken was unmöglich scheint

 

Versuche es. Probiere es. Lasse es zu!

Du wirst erfreut sein darüber, was geschieht.

©Helga Sievert-Rathjens

 

 

Winterliebe

Im See, vom Schnee bedeckt und weiß
liegt ein Boot, schon ganz vereist.
Es kann dem Frost nicht widerstehen.
Es scheint, bald wird es vergehen

Den Sommer hat es hinter sich
Der Herbst auch schon lang verblich
Doch schau mal da, welch großes Glück
es kommen die Schwäne vom Süden zurück

Noch einmal soll es sich erwärmen
befreit von Eis und Schnee
zieht es dann über den See
© Helga Sievert-Rathjens

 

 

 

Jeder dumme Junge kann einen Käfer zertreten.
Aber alle Professoren der Welt können keinen herstellen. 
(von Arthur Schopenhauer)

 

 

 

Vor einiger Zeit habe ich gerne Grußkarten gebastelt
hier eine kleine Auswahl




 


 

 

 

 

Heute habe ich nichts zu sagen

Ach doch, wir hatten einen schönen Tag smiley

 

 

 

Ausgedörrt die Erde, leer schon jedes Fass
 

Wolken brechen und schicken die Tropfen
 

zur Erde, es regnet ohne Unterlass
 

Hart wie Stein fall’n sie zu Boden, klopfen
 

laut und bringen voller Lust das Lebensnass
 

Tränken Erde, spülen weg die Pfropfen
 

Schwellen nun an, gurgeln auf zum Wasserschwall
 

Der stürzt steil herab, brüllend im freien Fall

©Helga Sievert-Rathjens

 

 

 

Dort hinter dem Deich
tosen die salzigen Wellen
gespeist aus schlammigen Quellen

Dort hinter dem Deich
braut sich zusammen schwarze Flut
dunkel sie schäumt - Zeichen für Wut

Dort hinter dem Deich
nagt und frisst das Salz, macht ihn weich
gleich bricht er --- gleich --- gleich
©Helga Sievert-Rathjens

 

 

 

Beruhigung

Die Glut des Morgen schon zerrinnt
Ein neuer Tag der nun beginnt
In mir ist Ruhe und erkennen,
dass die Erfahrungen brennen

Der See verfärbt sich jetzt in grau
Zwischenton zum Himmelblau
Ein friedlich Still mein Herz durchdringt
Neues Hell, dass Glück mir bringt
©Helga Sievert-Rathjens

 

 

 

 

 

 

An diesem sonnigen Tag sah ich einige Schmetterlinge
Klick aufs Bild und du kannst es vergrößert sehen

 


Kleiner Feuerfalter

Bläuling

Tagpfauenauge
 

 

 

 

In der Nähe des Dorfes liegt ein kleiner, ganz versteckt gelegener
Teich. Dort kann ich mich wunderbar entspannen




 

 

 

Geschummelt

Es ärgerte den Sturm
ein Blatt mit Loch vom Wurm

Dich blase ich hinunter.
Das Blatt es blieb ganz munter

Jetzt fängt er an zu toben,
das Blatt bleibt einfach oben

Da zog er schnell von dannen
hin zu hohen Tannen

Das Blatt niemals zur Erde schwebt
denn jemand hat es festgeklebt
©Helga Sievert-Rathjens

 

 

 

Ich sehne mich nach dem Süden

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

An einem Tag im Dorf


 

 

 

Gut gegen Eisheilige

 

 

 

Ich habe lange gezögert diese Zeilen auf meine Seite zu bringen. Jetzt habe ich es mir erlaubt. Die Zeilen entstanden nachdem ich vor einiger Zeit „Die Einladung“ von ORIAH MOUNTAIN DREAMER (Kanadische Schullehrerin) gelesen hatte. Es hat mich tief beeindruckt und es gab viel zu überlegen und zu fühlen. Es soll keine Ergänzung zu den Worten von Oriah Mountain Dreamer sein. Dies sind einfach meine eigenen Gefühle.

 

Und ich stellte mir einige Fragen:

 

Ich will nicht wissen was du je gemacht hast.

Nur, ob du immer noch im Wald ein einzelnes Blatt bewunderst
und mit ihm im Wind wehst.

Und ich will wissen, ob du dich inmitten von Hochhäusern und Straßenlärm vom
Tschilpen der Spatzen verzaubern lässt und mit ihnen herumschwatzt.

 

Ich will nicht wissen ob du schön aussiehst

nur, ob du die Schönheit eines Kornfeldes immer noch siehst und darin eintauchst.

Ich möchte wissen, ob du beim Brüllen der Wellen, das leise Seufzen des feuchten Sandes unter deinen Füßen hörst und es für dich wie Musik klingt.

 

Ich will gar nicht wissen, ob du den Mond liebst, 

nur, ob du es noch fühlst, wie er sich in Ruhe träge im Spiegel des Sees wiegt,
und ob du dich mit ihm wiegst.

 

Ich will gar nicht wissen ob du das Leben liebst

nur, ob du es lebst und mit ihm wächst.

Und ob du noch träumst und schwebst,

und glühst, und in Verzückung geraten kannst.

Ob du hemmungslos weinen kannst und

ob du deine Scham jetzt nicht mehr versteckst.

Ob du aufstehst wenn du gefallen bist

und deinen Weg auch verändert fortsetzt.

Ich will nur wissen ob du lebst.

©Helga Sievert-Rathjens

 

 

 

Ein paar Fotos aus der neuen Galerie: Fotos Hamburg
als Appetithäppchen




 

 

 

 

Hier fliegt das Waldbrettspiel zur Zeit sehr zahlreich und manchmal setzt es sich hin
als wolle es darum bitten fotografiert zu werden.

 

 

 

 

In deinen Augen

 

Ich seh in deinen Augen

einen Glasmurmelmond.

Fremdbeschienen und irgendwie tot.

Frei von eigenen Gefühlen

Es fehlt mir DEIN Glühen

 

Ich seh in deinen Augen

einen silbernen Glanz.

Kühl und irgendwie tot.

Keine Wärme lässt sie strahlen.

Ganz kalt und doch voller Qualen

 

Ich seh in deinen Augen

ein Sternengefunkel

Ein Glitzern in all dem Dunkel.

Wirr und irgendwie wild.

Ein verstörendes Bild

 

Ich seh in deinen Augen

einen goldenen Glanz.

Hungrig und nimmersatt.

Fremdbestimmt vom Geld,

denn das regiert die Welt

 

Ich seh in deinen Augen

einen dunklen Schimmer.

Trostlos. Und noch schlimmer,

irgendwie abscheulich

und ich bedauer dich

 

Ich wünschte, ich könnt

in deinen Augen die Liebe sehn.

Dann wüsste ich, du kannst verstehn

was die Welt um dich fühlt.

Du wärst zwar aufgewühlt

aber auch mit ihr verbunden

in deinen restlichen Stunden.

© Helga Sievert-Rathjens

 

 

 

Leben

Wunderbar verzwickt

Lachend, weinend, glücklich

Immer eine Nuance anders

Einmalig

©Helga Sievert-Rathjens

 

 

 

Neulich Abend

sagt Frau Maus

heute geh ich nicht mehr raus

 

Dann geh ich,

spricht Herr Maus,

eben mal alleine aus

 

Die Nachbarin

Frau Haselmaus

lockt listig ihn in ihr Haus

 

Sie feiern ein Fest

mit kuscheln im Nest

und Korn soviel man mag

 

Am nächsten Tag

kam dann der Kater

Arme Kinder, verloren den Vater

©Helga Sievert-Rathjens

 

 

 

Weißt du noch?

 

Weißt du noch?

Am großen, sommerlichen Fluss?

Es war ein so schöner warmer Tag

ein Lächeln auf deinen Lippen lag

Da stahl ich dir den ersten Kuss

 

Weißt du noch?

Die Blumen in gepflegten Beeten

Boote fuhren vorbei geschwind

Die Fahnen flatterten im Wind

Lächelnd die Leute nach uns späten

 

Jetzt ist es Vergangenheit

die Wege trennten sich

Sind wir noch einmal bereit?

Ich glaube, lieber nicht

©Helga Sievert-Rathjens

 

 

 

Segeln geh'n

 

Komm Schatz, lass uns segeln gehn.
Schnell mal eine Runde drehn.
Wolln wir uns die Welt ansehn?
Dann lass uns ganz schnell segeln gehn.

Doch am Strand steht Fischer Klaus
lockt uns mit nem Fischerschmaus
Segeln ist mir eh ein Graus
Dann gehn wir jetzt zu Klaus nach Haus

© Helga Sievert-Rathjens

 

 

 

Hamburger Lied

In Hamburg an der Elbe
da steht mein Elternhaus;
dort gibt es schöne Mädels,
als Essen oft Labskaus.

Wir lieben stets die Stimmung,
dies ist der reinste Wahn
und nicht nur mancher Kiezjung,
schwärmt von der Reeperbahn.

Auch ich werd` einmal sterben
dies muss ja leider sein;
dann schenke ich von oben
stets Hamburg Sonnenschein.

Ob Menschen an mich denken
dies ist mir ganz egal;
ich feiere im Himmel dann,
beglückt mit Henry Vahl.

©Franz Bischoff 28.04.2019

 

 

 

 

                                                                                                                

 

 

 

© Helga Sievert-Rathjens

 

 

 

Am Bach

Sonne im Wasser, kupfernes Gold.

Murmelnder Bach, mein Blick ihm folgt.

Von blonden Pferden der Duft

durchzieht die samtweiche Luft

 

Eine Hummel zieht brummelnd vorbei.

Im Gras unter mir lieben sich zwei

Käfer und denken nicht dran

dass ich sie beobachten kann

 

Abgelegt ist jegliche Hast

Ich fühl mich so als wär ich fast

im Garten Eden.

Das wünsch ich jedem

© Helga Sievert-Rathjens

 

 

 

Heute hatte ich Besuch von meiner Freundin aus Hamburg.
Als sie wieder wegfuhr überkam mich große Sehnsucht
und ich wäre gerne mitgefahren in meine Stadt

 

 

Zentriertheit

 

 

 

2 Tage Probleme mit der Homepage

Frust!

Alles wieder in Ordnung.

Freude!

 

 

 

Ein Tag am Meer

In der Nähe von Büsum gehen wir ans Meer,
mit unser'n Haaren spielt der Wind,
im Sand hüpft hell lachend ein Kind,
doch im Inneren fühle ich mich noch ganz leer.
Weit draußen seh ich einen Kutter,
das Kind ruft laut zu seiner Mutter,
"Mama, siehst du dort den Fischer
mit seinem sehr langen, weißen Bart?"
und Mama sagt: "der arbeitet hart".
Der Wind weht jetzt etwas frischer.

Hier möchte ich verweilen bei Kinderlachen,
spazieren am weißen, schönen Strand,
die Füße im weichen, warmen Sand.
In der Ferne, bunt am Himmel, steigen Drachen.
Die Nordsee entspricht ganz meiner Art,
die Nase im Wind, auf großer Fahrt.
Die Düfte umschmeicheln mich lind,
es riecht nach geräuchertem Fisch,
ich fühle mich fröhlich und frisch,
weil wir glücklich zusammen sind.

Ein Tag am Meer, Sonne, die Füße im Wasser
ist ein sehr schöner Traum,
 langsam werd ich auch braun.
Als ich hier ankam, war ich noch sehr viel blasser.
Wir schlendern dahin Emma sitzt im Sand,
am grünen Deich und weißem Strand.
Es versinkt nun langsam die Sonne,
ergießt sich rot glühend ins Meer,
im Innern bin ich nicht mehr leer,
mein Herz ist weit und voller Wonne.


© Helga Sievert-Rathjens

 

 

 

Die Tiere empfinden wie der Mensch Freude und Schmerz, Glück und Unglück

Darwin

 

 

 

 

 

 

Heute sind wir durch die Rapsfelder gewandert. Ich liebe diese Farbe und Emma

hörte es überall rascheln. Sie rannte aufgeregt am Rand entlang, in der Hoffnung

eine Maus zu finden. Zum Glück hatten die sich alle gut versteckt

Klick aufs Bild, dann kannst du es vergrößert sehen




 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Komm ins Frühlingsland,
lass' dich vom Südwind streicheln,
atme den Duft der Blüten.
Öffne Leidenschaft die Tür

©Helga Sievert-Rathjens

 

 

 

Eine Emma versteckt sich gerne mal

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Hast du den Gnom gesehen?

Gerade saß der noch da
hatte krauses Haar
Und einen Topf
als Hut auf seinem Kopf

Er saß schön gemütlich, ganz entspannt
träumte von Pfannkuchen in der Hand
Unterm Sonnenschirmchen aus weichem Moos
ein Kätzchen aus Weide auf seinem Schoß

Doch nun kam Emma mit Helga ums Eck
Und – schwiedelschwupps – flitzte er hurtig weg
Verschwand unter dem grün bemoosten Stein

Da war sicher sein Haus, bestimmt ganz klein

Mir blieb nur die Fotografie
Doch sehen konnte den Gnom ich nie

©Helga Sievert-Rathjens

 

 

 

Hier ist der Frühling eingezogen. Die Kirschen und Birnen stehen in voller Blüte,
die Zierpflaume ist schon fast verblüht, und der Apfel hat pralle Knospen. In der
Galerie unten zeige ich ein paar Fotos. Einfach aufs Bild klicken wenn Du es
vergrößert sehen möchtest.





 


 

 

 

Fred

Es lebt in meiner Nachbarschaft

Ein wirklich toller Mann

Der aussieht wie Fred Feuerstein

An dem ist alles dran

 

Die Figur hat recht viel Masse

sie erweckt  die Fantasie

Das allein find ich schon klasse

ich werd gierig, wie noch nie

 

in Gedanken spreche ich zu ihm

 

Ach Fred

Ich schwärm von deinen Waden

dem muskelstarken Leib

musst Ringelsöckchen tragen

dann werde ich dein Weib
 

Oh Fred,

deinen ach so stierig Nacken

werd ich, wenn du mich küsst

gern gierig, wild umpacken

hast du auch Socken an de Füß

 

Ach Fred,

Gladiator meines Herzens

Im Schein von roten Kerzen

Wolln wir uns brünstig lieben

Lass es uns nicht verschieben

 

Fred, ach Fred, ich balz dich an

mein Verlangen schenk ich dir

oh du super Sahne Mann

erschrecke nicht vor mir

©Helga Sievert-Rathjens

 

 

 

Alles im Fluss

Froh und munter

Komme vom Berg ich hinunter

 

Langeweile habe ich keine

Denn ich schleife die Steine

 

Ich schmirgle sie weich

Das mach ich gleich

 

O welch ein Pech

Gleich sind se wech

©Helga Sievert-Rathjens

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Himmlisch

Dein Duft

Deine zarten Farben

Deine lieblichen, bunten Melodien

Frühling

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Freiheit

Wenn ich die Freiheit hätte

 

Ich will Freiheit. Das habe ich mir oft in meinem Leben gesagt.
Aber ich wusste nicht was Freiheit ist.

 

Zumindest glaube ich jetzt zu wissen, was ein Teil meiner Freiheit ist.

 

Mich kann man nicht einfach an die Hand nehmen. Ich bin kein Kind das man führen muss.

Darauf reagiere ich allergisch und es führt zu Stress und Spannungen.

Was gut gemeint ist, muss am Ende auch gut sein.

Das bedeutet, dass ich die Möglichkeit haben muss mich selber zu entfalten.

 

Bei mir geht alles langsamer.

Aus gutem Grund.

Ich bin gründlich.

 

Nicht im Aufräumen. Aber ich setze einen Schritt vor den anderen und warte nach jedem Schritt auf meine Seele. Ob sie auch mithält, ob sie schon da ist, ob Harmonie eintritt. Ich bestimme selber wie schnell ich etwas mache.

Das ist Freiheit. Meine Freiheit..

 

Mich nimmt man nicht einfach an die Hand

und lotst mich in neues Land.

Mich muss man nicht führen

Ich öffne selber meine Türen

Langsam muss ich mich entfalten,

selber schalten und walten

Geruhsam, Schritt vor Schritt

mache ich meinen eigenen Tritt.

Warte auf meine Seele

ohne Befehle

Hält sie auch mit und ist sie schon da?

Dann mache ich den nächsten Schritt wahr,

bedächtig und mit Sicherheit.

Ich nenne es meine Freiheit

©Helga Sievert-Rathjens

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Über diese Frau ist viel gesprochen worden, mal positiv, mal negativ.

Ich aber finde, dass es egal ist welche Beweggründe sie hatte für ihr Tun,
in jedem Fall hat sie Gutes getan und nur das ist es was für mich zählt.

Dem Menschen, dem geholfen wird, ist es egal aus welchen Gründen geholfen
wurde

 

 

 

 

 "Sievertsche Tongruben" entstand, nachdem ich auf einem
Spaziergang durch Hamburg Hummelsbüttel die alten Tongruben
meines Großvaters wiederentdeckte. Ich hatte sie fast vergessen.
Danach ergab es sich von selbst, dass ich über diese Familie nachdachte...
Hier also das Cover zum imaginären Buch

 

 

 

 

 

Da ich Bücher liebe und eine große Leseratte bin, habe ich vor einiger

Zeit einfach ein paar Cover für Bücher entworfen. Das folgende Buch

zählt zu meinen Lieblingsbüchern.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


 

 

 

 

 

 

Bei diesem Wetter, lade ich Euch zu einem wärmenden Drink ein

 

 

 

 

 

 

 

Tumult

Gefühle verwirrt

Alpträume, unruhige Nacht

Bett zerwühlt, Kissen zerfetzt

Spannung

 

 

Auch der Regen hat seine schönen Seiten

 

 

 

 

Schnirkelschneckens Reise

 

Ein Schnirckelschneck

wollt hoch hinaus,

schleimt sich ganz keck

am Hochhaus rauf

 

Im Nacken trug er gern sein Heim.

Er machte fleißig Schnirkelschleim

So schleimt er sich nach oben

Es sollt ihn jeder loben.

 

Doch kurz vor dem Ziel,

es fehlte nicht mehr viel,

endete die Reise

im Schnabel einer Meise

 

Drum denke du verstärkt daran:

zu hoch hinaus auch schaden kann

©Helga Sievert-Rathjens

 

Kontrollverlust

knieweiche Angst

Abgrund öffnet sich

Trommelndes Herz will brechen

Schrei

©Helga Sievert-Rathjens

 

Warten auf den Frühling

 

 

Nach dem Sturm

Entspannung

Ruhe

Lächeln

 

 

 

 

 

Zuneigung

Einmal suchte ich die Freundschaft einer Frau
Die ich bewunderte, nicht weil sie so schlau
Weil sie mir schien zart besaitet und sensibel
Ich war überzeugt, wir sind kompatibel

Auch sie glaubte an Freundschaft und an sich
Doch leider kannten wir uns selber nicht.
Sie setzte Verbundenheit mit Grosszügigkeit gleich
Es flossen Geschenke aus ihrem Herzensreich

Sie flossen so reich und im Überfluss
Ich freute mich, wie man sich freuen muss
Wenn ins Herz Worte tröpfeln der Zuneigung
Zart- und feinfühlig ist sie, so war meine Empfindung

Viel Freude und Lachen kam in mein Leben
Ihre Familie hatte mir auch viel zu geben
Ihr sonniger Enkel zeigte mir seine Welt
Da war Vertrauen pur. Liebe, die sprudelt

Wir tanzten einen kurzen Tanz
Spiegelten uns im falschen Glanz
Waren nicht bereit den Schutzschild abzusetzen
Und gerade dadurch am leichtesten zu verletzen

Erst später kam die grosse Enthülle
Gleichgültigkeit und Kälte in Fülle
Die Piratenflaggen mit Säbeln wurden gehisst
Als es auf Zuneigung und Hilfe angekommen ist

Später habe ich tief in mein Herz geschaut
Wollte mich erinnern an diese Frau
Näherte mich vorsichtig in sanften Farben
Öffnete das Herz, um mich an ihren Worten zu laben

Doch was ich da sah, glaubte ich kaum
Die Worte waren hohl und aus Schaum
Hatten sich schon lange verflüchtigt
Dafür ist Schaum berüchtigt

Würde ich noch mal von vorn mit ihr beginnen?
Ja, das wünsche ich mir, mit allen Sinnen
Aber erst in einem späteren Leben
Vielleicht werden wir uns dann mehr Mühe geben
©Helga Sievert-Rathjens

 

 

 

 

 

 

 

 

Hier zeige ich eine von mir erstellte Postkarte

über den Ort und die Umgebung in der ich jetzt wohne.

Suderburg liegt in der Südheide und hat viel Feld und

Wald, aber wenig Heide. Es gibt viele Wanderwege auf

denen ich mit Emma lange Spaziergänge unternehme.

Teilweise ohne tagelang je einen Menschen zu treffen.

Es ist also etwas für Menschen, die die Ruhe und

Einsamkeit suchen

 

 

Winterliebe

Im See, vom Schnee bedeckt und weiß
liegt ein Boot, schon ganz vereist.
Es kann dem Frost nicht widerstehen.
Es scheint, bald wird es vergehen

Den Sommer hat es hinter sich
Der Herbst auch schon lang verblich
Doch schau mal da, welch großes Glück
es kommen die Schwäne vom Süden zurück

Noch einmal soll es sich erwärmen
befreit von Eis und Schnee
zieht es dann über den See
© Helga Sievert-Rathjens

 

 

 

 

Nicht ohne Grund kommt Wasser in Bewegung

Weisheit aus Afrika

 

 

 

 

Leuchtturm leuchtet nachts wie toll

dass kein Schiff strandet

und landet

wo es nicht soll

© Helga Sievert-Rathjens

 

 

 

 

Damit ich das Leben wieder spür

 

Mit Freunden knüpfte ich früher ein Band,

Das brachte Liebe, Freude und Bestand.

Doch sie konnten mir eines nicht geben,

das Gespür fürs Leben.

 

Ich fragte, was solls für mich noch geben?

Zu leben, ist das noch mein Bestreben?

Wieso ist das noch wichtig?

Mir erscheint das so nichtig.

 

Langsam, Stück für Stück

Erstarb das Glück.

Tief und tiefer ich fiel,

Mir fehlte ein Traum, ein Ziel.

 

Dann trat in mein Leben ein kleiner Hund.

Plötzlich war ich wieder gesund.

Kann für jemanden sorgen,

Fühlen uns beide geborgen.

 

Nun bin ich dankbar dafür

Weil ich das Leben wieder spür.

© Helga Sievert-Rathjens

 

 

 

 

© Helga Sievert-Rathjens

 

 

 

 

 

 

Herzlich willkommen auf meiner Homepage

Hier findest du von mir selber gemachte Fotos, Grafiken, Gifs, Gedichte und Kurzgeschichten. Außerdem habe ich einen Bericht über Trauer aufgenommen, da ich oft erlebte, dass Trauer über den Tod von geliebten Wesen, sei es Mensch oder Tier, oft nicht genug aufgearbeitet wird. Ich selber habe meinen Mann, aber auch einige lange Weggefährten wie Katzen, verloren und nach einiger Zeit gemerkt, dass im Umgang mit meiner eigenen Trauer so einiges schief gelaufen ist.

Ich versichere, dass ich alles selber erstellt habe. Es gibt kein Foto, keine Grafik, kein Gedicht oder Kurzgeschichten von fremden Menschen.

Viel Spaß beim anschauen und lesen und wenn dir etwas gefallen hat oder nicht, würde ich gerne von dir eine ehrliche Rückmeldung  in meinem Gästebuch lesen. Du darfst alles schreiben, auch Kritik ist wünschenswert, nur denke daran den guten Ton zu wahren, ansonsten werde ich es löschen.

Und nun hinein ins Vergnügen

und liebe Grüße von mir, der Helga

 

 

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