Gedichte, Kurzgeschichten, Naturfotografie, Trauer, Hund Emma, Fotos
Willkommen

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An diesem sonnigen Tag sah ich einige Schmetterlinge
Klick aufs Bild und du kannst es vergrößert sehen

 


Kleiner Feuerfalter

Bläuling

Tagpfauenauge
 

 

 

 

In der Nähe des Dorfes liegt ein kleiner, ganz versteckt gelegener
Teich. Dort kann ich mich wunderbar entspannen




 

 

 

Geschummelt

Es ärgerte den Sturm
ein Blatt mit Loch vom Wurm

Dich blase ich hinunter.
Das Blatt es blieb ganz munter

Jetzt fängt er an zu toben,
das Blatt bleibt einfach oben

Da zog er schnell von dannen
hin zu hohen Tannen

Das Blatt niemals zur Erde schwebt
denn jemand hat es festgeklebt
©Helga Sievert-Rathjens

 

 

 

Ich sehne mich nach dem Süden

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

An einem Tag im Dorf


 

 

 

Gut gegen Eisheilige

 

 

 

Ich habe lange gezögert diese Zeilen auf meine Seite zu bringen. Jetzt habe ich es mir erlaubt. Die Zeilen entstanden nachdem ich vor einiger Zeit „Die Einladung“ von ORIAH MOUNTAIN DREAMER (Kanadische Schullehrerin) gelesen hatte. Es hat mich tief beeindruckt und es gab viel zu überlegen und zu fühlen. Es soll keine Ergänzung zu den Worten von Oriah Mountain Dreamer sein. Dies sind einfach meine eigenen Gefühle.

 

Und ich stellte mir einige Fragen:

 

Ich will nicht wissen was du je gemacht hast.

Nur, ob du immer noch im Wald ein einzelnes Blatt bewunderst
und mit ihm im Wind wehst.

Und ich will wissen, ob du dich inmitten von Hochhäusern und Straßenlärm vom
Tschilpen der Spatzen verzaubern lässt und mit ihnen herumschwatzt.

 

Ich will nicht wissen ob du schön aussiehst

nur, ob du die Schönheit eines Kornfeldes immer noch siehst und darin eintauchst.

Ich möchte wissen, ob du beim Brüllen der Wellen, das leise Seufzen des feuchten Sandes unter deinen Füßen hörst und es für dich wie Musik klingt.

 

Ich will gar nicht wissen, ob du den Mond liebst, 

nur, ob du es noch fühlst, wie er sich in Ruhe träge im Spiegel des Sees wiegt,
und ob du dich mit ihm wiegst.

 

Ich will gar nicht wissen ob du das Leben liebst

nur, ob du es lebst und mit ihm wächst.

Und ob du noch träumst und schwebst,

und glühst, und in Verzückung geraten kannst.

Ob du hemmungslos weinen kannst und

ob du deine Scham jetzt nicht mehr versteckst.

Ob du aufstehst wenn du gefallen bist

und deinen Weg auch verändert fortsetzt.

Ich will nur wissen ob du lebst.

©Helga Sievert-Rathjens

 

 

 

Ein paar Fotos aus der neuen Galerie: Fotos Hamburg
als Appetithäppchen




 

 

 

 

Hier fliegt das Waldbrettspiel zur Zeit sehr zahlreich und manchmal setzt es sich hin
als wolle es darum bitten fotografiert zu werden.

 

 

 

 

In deinen Augen

 

Ich seh in deinen Augen

einen Glasmurmelmond.

Fremdbeschienen und irgendwie tot.

Frei von eigenen Gefühlen

Es fehlt mir DEIN Glühen

 

Ich seh in deinen Augen

einen silbernen Glanz.

Kühl und irgendwie tot.

Keine Wärme lässt sie strahlen.

Ganz kalt und doch voller Qualen

 

Ich seh in deinen Augen

ein Sternengefunkel

Ein Glitzern in all dem Dunkel.

Wirr und irgendwie wild.

Ein verstörendes Bild

 

Ich seh in deinen Augen

einen goldenen Glanz.

Hungrig und nimmersatt.

Fremdbestimmt vom Geld,

denn das regiert die Welt

 

Ich seh in deinen Augen

einen dunklen Schimmer.

Trostlos. Und noch schlimmer,

irgendwie abscheulich

und ich bedauer dich

 

Ich wünschte, ich könnt

in deinen Augen die Liebe sehn.

Dann wüsste ich, du kannst verstehn

was die Welt um dich fühlt.

Du wärst zwar aufgewühlt

aber auch mit ihr verbunden

in deinen restlichen Stunden.

© Helga Sievert-Rathjens

 

 

 

Leben

Wunderbar verzwickt

Lachend, weinend, glücklich

Immer eine Nuance anders

Einmalig

©Helga Sievert-Rathjens

 

 

 

Neulich Abend

sagt Frau Maus

heute geh ich nicht mehr raus

 

Dann geh ich,

spricht Herr Maus,

eben mal alleine aus

 

Die Nachbarin

Frau Haselmaus

lockt listig ihn in ihr Haus

 

Sie feiern ein Fest

mit kuscheln im Nest

und Korn soviel man mag

 

Am nächsten Tag

kam dann der Kater

Arme Kinder, verloren den Vater

©Helga Sievert-Rathjens

 

 

 

Weißt du noch?

 

Weißt du noch?

Am großen, sommerlichen Fluss?

Es war ein so schöner warmer Tag

ein Lächeln auf deinen Lippen lag

Da stahl ich dir den ersten Kuss

 

Weißt du noch?

Die Blumen in gepflegten Beeten

Boote fuhren vorbei geschwind

Die Fahnen flatterten im Wind

Lächelnd die Leute nach uns späten

 

Jetzt ist es Vergangenheit

die Wege trennten sich

Sind wir noch einmal bereit?

Ich glaube, lieber nicht

©Helga Sievert-Rathjens

 

 

 

Segeln geh'n

 

Komm Schatz, lass uns segeln gehn.
Schnell mal eine Runde drehn.
Wolln wir uns die Welt ansehn?
Dann lass uns ganz schnell segeln gehn.

Doch am Strand steht Fischer Klaus
lockt uns mit nem Fischerschmaus
Segeln ist mir eh ein Graus
Dann gehn wir jetzt zu Klaus nach Haus

© Helga Sievert-Rathjens

 

 

 

Hamburger Lied

In Hamburg an der Elbe
da steht mein Elternhaus;
dort gibt es schöne Mädels,
als Essen oft Labskaus.

Wir lieben stets die Stimmung,
dies ist der reinste Wahn
und nicht nur mancher Kiezjung,
schwärmt von der Reeperbahn.

Auch ich werd` einmal sterben
dies muss ja leider sein;
dann schenke ich von oben
stets Hamburg Sonnenschein.

Ob Menschen an mich denken
dies ist mir ganz egal;
ich feiere im Himmel dann,
beglückt mit Henry Vahl.

©Franz Bischoff 28.04.2019

 

 

 

 

                                                                                                                

 

 

 

© Helga Sievert-Rathjens

 

 

 

Am Bach

Sonne im Wasser, kupfernes Gold.

Murmelnder Bach, mein Blick ihm folgt.

Von blonden Pferden der Duft

durchzieht die samtweiche Luft

 

Eine Hummel zieht brummelnd vorbei.

Im Gras unter mir lieben sich zwei

Käfer und denken nicht dran

dass ich sie beobachten kann

 

Abgelegt ist jegliche Hast

Ich fühl mich so als wär ich fast

im Garten Eden.

Das wünsch ich jedem

© Helga Sievert-Rathjens

 

 

 

Heute hatte ich Besuch von meiner Freundin aus Hamburg.
Als sie wieder wegfuhr überkam mich große Sehnsucht
und ich wäre gerne mitgefahren in meine Stadt

 

 

Zentriertheit

 

 

 

2 Tage Probleme mit der Homepage

Frust!

Alles wieder in Ordnung.

Freude!

 

 

 

Ein Tag am Meer

In der Nähe von Büsum gehen wir ans Meer,
mit unser'n Haaren spielt der Wind,
im Sand hüpft hell lachend ein Kind,
doch im Inneren fühle ich mich noch ganz leer.
Weit draußen seh ich einen Kutter,
das Kind ruft laut zu seiner Mutter,
"Mama, siehst du dort den Fischer
mit seinem sehr langen, weißen Bart?"
und Mama sagt: "der arbeitet hart".
Der Wind weht jetzt etwas frischer.

Hier möchte ich verweilen bei Kinderlachen,
spazieren am weißen, schönen Strand,
die Füße im weichen, warmen Sand.
In der Ferne, bunt am Himmel, steigen Drachen.
Die Nordsee entspricht ganz meiner Art,
die Nase im Wind, auf großer Fahrt.
Die Düfte umschmeicheln mich lind,
es riecht nach geräuchertem Fisch,
ich fühle mich fröhlich und frisch,
weil wir glücklich zusammen sind.

Ein Tag am Meer, Sonne, die Füße im Wasser
ist ein sehr schöner Traum,
 langsam werd ich auch braun.
Als ich hier ankam, war ich noch sehr viel blasser.
Wir schlendern dahin Emma sitzt im Sand,
am grünen Deich und weißem Strand.
Es versinkt nun langsam die Sonne,
ergießt sich rot glühend ins Meer,
im Innern bin ich nicht mehr leer,
mein Herz ist weit und voller Wonne.


© Helga Sievert-Rathjens

 

 

 

Die Tiere empfinden wie der Mensch Freude und Schmerz, Glück und Unglück

Darwin

 

 

 

 

 

 

Heute sind wir durch die Rapsfelder gewandert. Ich liebe diese Farbe und Emma

hörte es überall rascheln. Sie rannte aufgeregt am Rand entlang, in der Hoffnung

eine Maus zu finden. Zum Glück hatten die sich alle gut versteckt

Klick aufs Bild, dann kannst du es vergrößert sehen




 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Komm ins Frühlingsland,
lass' dich vom Südwind streicheln,
atme den Duft der Blüten.
Öffne Leidenschaft die Tür

©Helga Sievert-Rathjens

 

 

 

Eine Emma versteckt sich gerne mal

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Hast du den Gnom gesehen?

Gerade saß der noch da
hatte krauses Haar
Und einen Topf
als Hut auf seinem Kopf

Er saß schön gemütlich, ganz entspannt
träumte von Pfannkuchen in der Hand
Unterm Sonnenschirmchen aus weichem Moos
ein Kätzchen aus Weide auf seinem Schoß

Doch nun kam Emma mit Helga ums Eck
Und – schwiedelschwupps – flitzte er hurtig weg
Verschwand unter dem grün bemoosten Stein

Da war sicher sein Haus, bestimmt ganz klein

Mir blieb nur die Fotografie
Doch sehen konnte den Gnom ich nie

©Helga Sievert-Rathjens

 

 

 

Hier ist der Frühling eingezogen. Die Kirschen und Birnen stehen in voller Blüte,
die Zierpflaume ist schon fast verblüht, und der Apfel hat pralle Knospen. In der
Galerie unten zeige ich ein paar Fotos. Einfach aufs Bild klicken wenn Du es
vergrößert sehen möchtest.





 


 

 

 

Fred

Es lebt in meiner Nachbarschaft

Ein wirklich toller Mann

Der aussieht wie Fred Feuerstein

An dem ist alles dran

 

Die Figur hat recht viel Masse

sie erweckt  die Fantasie

Das allein find ich schon klasse

ich werd gierig, wie noch nie

 

in Gedanken spreche ich zu ihm

 

Ach Fred

Ich schwärm von deinen Waden

dem muskelstarken Leib

musst Ringelsöckchen tragen

dann werde ich dein Weib
 

Oh Fred,

deinen ach so stierig Nacken

werd ich, wenn du mich küsst

gern gierig, wild umpacken

hast du auch Socken an de Füß

 

Ach Fred,

Gladiator meines Herzens

Im Schein von roten Kerzen

Wolln wir uns brünstig lieben

Lass es uns nicht verschieben

 

Fred, ach Fred, ich balz dich an

mein Verlangen schenk ich dir

oh du super Sahne Mann

erschrecke nicht vor mir

©Helga Sievert-Rathjens

 

 

 

Alles im Fluss

Froh und munter

Komme vom Berg ich hinunter

 

Langeweile habe ich keine

Denn ich schleife die Steine

 

Ich schmirgle sie weich

Das mach ich gleich

 

O welch ein Pech

Gleich sind se wech

©Helga Sievert-Rathjens

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Himmlisch

Dein Duft

Deine zarten Farben

Deine lieblichen, bunten Melodien

Frühling

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Freiheit

Wenn ich die Freiheit hätte

 

Ich will Freiheit. Das habe ich mir oft in meinem Leben gesagt.
Aber ich wusste nicht was Freiheit ist.

 

Zumindest glaube ich jetzt zu wissen, was ein Teil meiner Freiheit ist.

 

Mich kann man nicht einfach an die Hand nehmen. Ich bin kein Kind das man führen muss.

Darauf reagiere ich allergisch und es führt zu Stress und Spannungen.

Was gut gemeint ist, muss am Ende auch gut sein.

Das bedeutet, dass ich die Möglichkeit haben muss mich selber zu entfalten.

 

Bei mir geht alles langsamer.

Aus gutem Grund.

Ich bin gründlich.

 

Nicht im Aufräumen. Aber ich setze einen Schritt vor den anderen und warte nach jedem Schritt auf meine Seele. Ob sie auch mithält, ob sie schon da ist, ob Harmonie eintritt. Ich bestimme selber wie schnell ich etwas mache.

Das ist Freiheit. Meine Freiheit..

 

Mich nimmt man nicht einfach an die Hand

und lotst mich in neues Land.

Mich muss man nicht führen

Ich öffne selber meine Türen

Langsam muss ich mich entfalten,

selber schalten und walten

Geruhsam, Schritt vor Schritt

mache ich meinen eigenen Tritt.

Warte auf meine Seele

ohne Befehle

Hält sie auch mit und ist sie schon da?

Dann mache ich den nächsten Schritt wahr,

bedächtig und mit Sicherheit.

Ich nenne es meine Freiheit

©Helga Sievert-Rathjens

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Über diese Frau ist viel gesprochen worden, mal positiv, mal negativ.

Ich aber finde, dass es egal ist welche Beweggründe sie hatte für ihr Tun,
in jedem Fall hat sie Gutes getan und nur das ist es was für mich zählt.

Dem Menschen, dem geholfen wird, ist es egal aus welchen Gründen geholfen
wurde

 

 

 

 

 "Sievertsche Tongruben" entstand, nachdem ich auf einem
Spaziergang durch Hamburg Hummelsbüttel die alten Tongruben
meines Großvaters wiederentdeckte. Ich hatte sie fast vergessen.
Danach ergab es sich von selbst, dass ich über diese Familie nachdachte...
Hier also das Cover zum imaginären Buch

 

 

 

 

 

Da ich Bücher liebe und eine große Leseratte bin, habe ich vor einiger

Zeit einfach ein paar Cover für Bücher entworfen. Das folgende Buch

zählt zu meinen Lieblingsbüchern.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Vergebens

Ich hätt' gern in deiner Seele gelesen

und fand sie verschlossen

Ich versucht es zwar unverdrossen

doch alles ist umsonst gewesen

 

Weil Angst in deinem Herzen sitzt?

 

Wie kann ich in deiner Seele lesen

wenn du dich mir so verschließt?

Wie soll ich mit dir zu Sternen schweben

wenn du den Himmel vergisst?

 

Die Kraft der Liebe ist dir fremd

Dein Herz ist so klein!

Wie kann es nur sein

Dass dich das Leben so hemmt?

 

Dein Herz ist fest verschlossen

Sagst aber,

du bist in mich verschossen

Ich bin die Krücke für dich

so will und kann ich das nicht.

 

Deine Worte sind Schall und Rauch

das sagt mir mein Bauch

Was ist dir passiert, dass du so hart

war niemand jemals zu dir zart?

 

Einsam irrst du nun durch die Gassen

denn ich habe dich verlassen

Ich schaue noch einmal zu dir hin

hoffe, du findest der Liebe Sinn

 

Du und ich gehen nun allein

Zu Zweien werden wir nicht mehr sein

Jeder sucht nun seinen Weg

so gut es eben geht


Drum leb wohl Liebster mein

Dich öffnen musst du jetzt allein

© Helga Sievert-Rathjens

 

 

 

 

 

 

Bei diesem Wetter, lade ich Euch zu einem wärmenden Drink ein

 

 

 

 

 

 

 

Tumult

Gefühle verwirrt

Alpträume, unruhige Nacht

Bett zerwühlt, Kissen zerfetzt

Spannung

 

 

Auch der Regen hat seine schönen Seiten

 

 

 

 

Schnirkelschneckens Reise

 

Ein Schnirckelschneck

wollt hoch hinaus,

schleimt sich ganz keck

am Hochhaus rauf

 

Im Nacken trug er gern sein Heim.

Er machte fleißig Schnirkelschleim

So schleimt er sich nach oben

Es sollt ihn jeder loben.

 

Doch kurz vor dem Ziel,

es fehlte nicht mehr viel,

endete die Reise

im Schnabel einer Meise

 

Drum denke du verstärkt daran:

zu hoch hinaus auch schaden kann

©Helga Sievert-Rathjens

 

Kontrollverlust

knieweiche Angst

Abgrund öffnet sich

Trommelndes Herz will brechen

Schrei

©Helga Sievert-Rathjens

 

Warten auf den Frühling

 

 

Nach dem Sturm

Entspannung

Ruhe

Lächeln

 

 

 

 

 

Zuneigung

Einmal suchte ich die Freundschaft einer Frau
Die ich bewunderte, nicht weil sie so schlau
Weil sie mir schien zart besaitet und sensibel
Ich war überzeugt, wir sind kompatibel

Auch sie glaubte an Freundschaft und an sich
Doch leider kannten wir uns selber nicht.
Sie setzte Verbundenheit mit Grosszügigkeit gleich
Es flossen Geschenke aus ihrem Herzensreich

Sie flossen so reich und im Überfluss
Ich freute mich, wie man sich freuen muss
Wenn ins Herz Worte tröpfeln der Zuneigung
Zart- und feinfühlig ist sie, so war meine Empfindung

Viel Freude und Lachen kam in mein Leben
Ihre Familie hatte mir auch viel zu geben
Ihr sonniger Enkel zeigte mir seine Welt
Da war Vertrauen pur. Liebe, die sprudelt

Wir tanzten einen kurzen Tanz
Spiegelten uns im falschen Glanz
Waren nicht bereit den Schutzschild abzusetzen
Und gerade dadurch am leichtesten zu verletzen

Erst später kam die grosse Enthülle
Gleichgültigkeit und Kälte in Fülle
Die Piratenflaggen mit Säbeln wurden gehisst
Als es auf Zuneigung und Hilfe angekommen ist

Später habe ich tief in mein Herz geschaut
Wollte mich erinnern an diese Frau
Näherte mich vorsichtig in sanften Farben
Öffnete das Herz, um mich an ihren Worten zu laben

Doch was ich da sah, glaubte ich kaum
Die Worte waren hohl und aus Schaum
Hatten sich schon lange verflüchtigt
Dafür ist Schaum berüchtigt

Würde ich noch mal von vorn mit ihr beginnen?
Ja, das wünsche ich mir, mit allen Sinnen
Aber erst in einem späteren Leben
Vielleicht werden wir uns dann mehr Mühe geben
©Helga Sievert-Rathjens

 

 

 

 

 

 

 

 

Hier zeige ich eine von mir erstellte Postkarte

über den Ort und die Umgebung in der ich jetzt wohne.

Suderburg liegt in der Südheide und hat viel Feld und

Wald, aber wenig Heide. Es gibt viele Wanderwege auf

denen ich mit Emma lange Spaziergänge unternehme.

Teilweise ohne tagelang je einen Menschen zu treffen.

Es ist also etwas für Menschen, die die Ruhe und

Einsamkeit suchen

 

 

Winterliebe

Im See, vom Schnee bedeckt und weiß
liegt ein Boot, schon ganz vereist.
Es kann dem Frost nicht widerstehen.
Es scheint, bald wird es vergehen

Den Sommer hat es hinter sich
Der Herbst auch schon lang verblich
Doch schau mal da, welch großes Glück
es kommen die Schwäne vom Süden zurück

Noch einmal soll es sich erwärmen
befreit von Eis und Schnee
zieht es dann über den See
© Helga Sievert-Rathjens

 

 

 

 

Nicht ohne Grund kommt Wasser in Bewegung

Weisheit aus Afrika

 

 

 

 

Leuchtturm leuchtet nachts wie toll

dass kein Schiff strandet

und landet

wo es nicht soll

© Helga Sievert-Rathjens

 

 

 

 

Damit ich das Leben wieder spür

 

Mit Freunden knüpfte ich früher ein Band,

Das brachte Liebe, Freude und Bestand.

Doch sie konnten mir eines nicht geben,

das Gespür fürs Leben.

 

Ich fragte, was solls für mich noch geben?

Zu leben, ist das noch mein Bestreben?

Wieso ist das noch wichtig?

Mir erscheint das so nichtig.

 

Langsam, Stück für Stück

Erstarb das Glück.

Tief und tiefer ich fiel,

Mir fehlte ein Traum, ein Ziel.

 

Dann trat in mein Leben ein kleiner Hund.

Plötzlich war ich wieder gesund.

Kann für jemanden sorgen,

Fühlen uns beide geborgen.

 

Nun bin ich dankbar dafür

Weil ich das Leben wieder spür.

© Helga Sievert-Rathjens

 

 

 

 

© Helga Sievert-Rathjens

 

 

© Helga Sievert-Rathjens

 

 

 

Ein Tag am Hafen

Aus tiefem Traum bin ich erwacht
Hab Stunden hier im Bett verbracht
Jetzt kann ich nicht mehr schlafen
Fahr heut mal in den Hafen

Die Freude hat mich aufgerüttelt
Ne Fähre mich nun ziemlich schüttelt
Die Elbe ist heut kabbelich
Und mir wird langsam schwabbelich

Auch naht schon eine Sturmesflut
Ansonsten geht’s mir aber gut
Die grüne Farbe im Gesicht
Bau ich schnell ein in das Gedicht

Der erste Halt ist Neumühlen
Ich seh’ Rentner auf den Stühlen
Wollen mal schau’n nach ‚nem dicken Pott
Weg vom  Alltag, dem ewigen Trott

Alte Männer schauen sehnsüchtig hin
Zum Dampf-Eisbrecher mit Namen Stettin
Der liegt nun hier im Museumshafen
Als schönes Motiv für Fotografen

Auch liegt hier manches Segelschiff
Das zu steuern ich nie begriff
An der Rehling hängt hübsch ein Rettungsring
Zur Rettung des Seemann‘s der unterging

Ich sitz auf ner Bank, beim Rentnerpaar
Er mal Kaptain auf ‚nem Dampfer war
Seine Hände, gefaltet im Schoß
Sie sagt: „das Meer ließ ihn nie mehr los“

So sitz ich im Sturm, genieße den Wind
Mit leuchtenden Augen, fast wie ein Kind
Sonne hoch oben im schönsten Kleide
Wolken aus Samt und Himmel aus Seide

Silberne Möwen dümpeln auf Wellen
Ich würd‘ mich gern zu ihnen gesellen
Um so in der wilden Möwenschar
Kreischend zu fliegen das ganze Jahr

Tuckernd ruft mich das Fährschiff herbei
Die Zeit verging, es ist schon nach  Drei
Nun färbt sich wieder grün mein Gesicht
Und fertig ist mein Hafengedicht

© Helga Sievert-Rathjens

 

 

 

 

 

Herzlich willkommen auf meiner Homepage

Hier findest du von mir selber gemachte Fotos, Grafiken, Gifs, Gedichte und Kurzgeschichten. Außerdem habe ich einen Bericht über Trauer aufgenommen, da ich oft erlebte, dass Trauer über den Tod von geliebten Wesen, sei es Mensch oder Tier, oft nicht genug aufgearbeitet wird. Ich selber habe meinen Mann, aber auch einige lange Weggefährten wie Katzen, verloren und nach einiger Zeit gemerkt, dass im Umgang mit meiner eigenen Trauer so einiges schief gelaufen ist.

Ich versichere, dass ich alles selber erstellt habe. Es gibt kein Foto, keine Grafik, kein Gedicht oder Kurzgeschichten von fremden Menschen.

Viel Spaß beim anschauen und lesen und wenn dir etwas gefallen hat oder nicht, würde ich gerne von dir eine ehrliche Rückmeldung  in meinem Gästebuch lesen. Du darfst alles schreiben, auch Kritik ist wünschenswert, nur denke daran den guten Ton zu wahren, ansonsten werde ich es löschen.

Und nun hinein ins Vergnügen

und liebe Grüße von mir, der Helga

 

 

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Teilweise verwende ich Tuben, die zur freien Weiterverwendung im Internet zum Download angeboten werden.

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