Gedichte, Kurzgeschichten, Naturfotografie, Trauer, Hund Emma, Fotos
Willkommen

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Vergebens

Ich hätt' gern in deiner Seele gelesen

und fand sie verschlossen

Ich versucht es zwar unverdrossen

doch alles ist umsonst gewesen

 

Weil Angst in deinem Herzen sitzt?

 

Wie kann ich in deiner Seele lesen

wenn du dich mir so verschließt?

Wie soll ich mit dir zu Sternen schweben

wenn du den Himmel vergisst?

 

Die Kraft der Liebe ist dir fremd

Dein Herz ist so klein!

Wie kann es nur sein

Dass dich das Leben so hemmt?

 

Dein Herz ist fest verschlossen

Sagst aber,

du bist in mich verschossen

Ich bin die Krücke für dich

so will und kann ich das nicht.

 

Deine Worte sind Schall und Rauch

das sagt mir mein Bauch

Was ist dir passiert, dass du so hart

war niemand jemals zu dir zart?

 

Einsam irrst du nun durch die Gassen

denn ich habe dich verlassen

Ich schaue noch einmal zu dir hin

hoffe, du findest der Liebe Sinn

 

Du und ich gehen nun allein

Zu Zweien werden wir nicht mehr sein

Jeder sucht nun seinen Weg

so gut es eben geht


Drum leb wohl Liebster mein

Dich öffnen musst du jetzt allein

© Helga Sievert-Rathjens

 

 

 

 

 

 

Bei diesem Wetter, lade ich Euch zu einem wärmenden Drink ein

 

 

 

 

 

 

Tumult

Gefühle verwirrt

Alpträume, unruhige Nacht

Bett zerwühlt, Kissen zerfetzt

Spannung

 

 

Auch der Regen hat seine schönen Seiten

 

 

 

 

Schnirkelschneckens Reise

 

Ein Schnirckelschneck

wollt hoch hinaus,

schleimt sich ganz keck

am Hochhaus rauf

 

Im Nacken trug er gern sein Heim.

Er machte fleißig Schnirkelschleim

So schleimt er sich nach oben

Es sollt ihn jeder loben.

 

Doch kurz vor dem Ziel,

es fehlte nicht mehr viel,

endete die Reise

im Schnabel einer Meise

 

Drum denke du verstärkt daran:

zu hoch hinaus auch schaden kann

©Helga Sievert-Rathjens

 

Kontrollverlust

knieweiche Angst

Abgrund öffnet sich

Trommelndes Herz will brechen

Schrei

©Helga Sievert-Rathjens

 

Warten auf den Frühling

 

 

Nach dem Sturm

Entspannung

Ruhe

Lächeln

 

 

 

 

 

Zuneigung

Einmal suchte ich die Freundschaft einer Frau
Die ich bewunderte, nicht weil sie so schlau
Weil sie mir schien zart besaitet und sensibel
Ich war überzeugt, wir sind kompatibel

Auch sie glaubte an Freundschaft und an sich
Doch leider kannten wir uns selber nicht.
Sie setzte Verbundenheit mit Grosszügigkeit gleich
Es flossen Geschenke aus ihrem Herzensreich

Sie flossen so reich und im Überfluss
Ich freute mich, wie man sich freuen muss
Wenn ins Herz Worte tröpfeln der Zuneigung
Zart- und feinfühlig ist sie, so war meine Empfindung

Viel Freude und Lachen kam in mein Leben
Ihre Familie hatte mir auch viel zu geben
Ihr sonniger Enkel zeigte mir seine Welt
Da war Vertrauen pur. Liebe, die sprudelt

Wir tanzten einen kurzen Tanz
Spiegelten uns im falschen Glanz
Waren nicht bereit den Schutzschild abzusetzen
Und gerade dadurch am leichtesten zu verletzen

Erst später kam die grosse Enthülle
Gleichgültigkeit und Kälte in Fülle
Die Piratenflaggen mit Säbeln wurden gehisst
Als es auf Zuneigung und Hilfe angekommen ist

Später habe ich tief in mein Herz geschaut
Wollte mich erinnern an diese Frau
Näherte mich vorsichtig in sanften Farben
Öffnete das Herz, um mich an ihren Worten zu laben

Doch was ich da sah, glaubte ich kaum
Die Worte waren hohl und aus Schaum
Hatten sich schon lange verflüchtigt
Dafür ist Schaum berüchtigt

Würde ich noch mal von vorn mit ihr beginnen?
Ja, das wünsche ich mir, mit allen Sinnen
Aber erst in einem späteren Leben
Vielleicht werden wir uns dann mehr Mühe geben
©Helga Sievert-Rathjens

 

 

 

 

 

 

 

 

Hier zeige ich eine von mir erstellte Postkarte

über den Ort und die Umgebung in der ich jetzt wohne.

Suderburg liegt in der Südheide und hat viel Feld und

Wald, aber wenig Heide. Es gibt viele Wanderwege auf

denen ich mit Emma lange Spaziergänge unternehme.

Teilweise ohne tagelang je einen Menschen zu treffen.

Es ist also etwas für Menschen, die die Ruhe und

Einsamkeit suchen

 

 

Winterliebe

Im See, vom Schnee bedeckt und weiß
liegt ein Boot, schon ganz vereist.
Es kann dem Frost nicht widerstehen.
Es scheint, bald wird es vergehen

Den Sommer hat es hinter sich
Der Herbst auch schon lang verblich
Doch schau mal da, welch großes Glück
es kommen die Schwäne vom Süden zurück

Noch einmal soll es sich erwärmen
befreit von Eis und Schnee
zieht es dann über den See
© Helga Sievert-Rathjens

 

 

 

 

Nicht ohne Grund kommt Wasser in Bewegung

Weisheit aus Afrika

 

 

 

 

 

Leuchtturm leuchtet nachts wie toll

dass kein Schiff strandet

und landet

wo es nicht soll

© Helga Sievert-Rathjens

 

 

 

 

Damit ich das Leben wieder spür

 

Mit Freunden knüpfte ich früher ein Band,

Das brachte Liebe, Freude und Bestand.

Doch sie konnten mir eines nicht geben,

das Gespür fürs Leben.

 

Ich fragte, was solls für mich noch geben?

Zu leben, ist das noch mein Bestreben?

Wieso ist das noch wichtig?

Mir erscheint das so nichtig.

 

Langsam, Stück für Stück

Erstarb das Glück.

Tief und tiefer ich fiel,

Mir fehlte ein Traum, ein Ziel.

 

Dann trat in mein Leben ein kleiner Hund.

Plötzlich war ich wieder gesund.

Kann für jemanden sorgen,

Fühlen uns beide geborgen.

 

Nun bin ich dankbar dafür

Weil ich das Leben wieder spür.

© Helga Sievert-Rathjens

 

 

 

 

© Helga Sievert-Rathjens

 

 

 

© Helga Sievert-Rathjens

 

 

 

Ein Tag am Hafen

Aus tiefem Traum bin ich erwacht
Hab Stunden hier im Bett verbracht
Jetzt kann ich nicht mehr schlafen
Fahr heut mal in den Hafen

Die Freude hat mich aufgerüttelt
Ne Fähre mich nun ziemlich schüttelt
Die Elbe ist heut kabbelich
Und mir wird langsam schwabbelich

Auch naht schon eine Sturmesflut
Ansonsten geht’s mir aber gut
Die grüne Farbe im Gesicht
Bau ich schnell ein in das Gedicht

Der erste Halt ist Neumühlen
Ich seh’ Rentner auf den Stühlen
Wollen mal schau’n nach ‚nem dicken Pott
Weg vom  Alltag, dem ewigen Trott

Alte Männer schauen sehnsüchtig hin
Zum Dampf-Eisbrecher mit Namen Stettin
Der liegt nun hier im Museumshafen
Als schönes Motiv für Fotografen

Auch liegt hier manches Segelschiff
Das zu steuern ich nie begriff
An der Rehling hängt hübsch ein Rettungsring
Zur Rettung des Seemann‘s der unterging

Ich sitz auf ner Bank, beim Rentnerpaar
Er mal Kaptain auf ‚nem Dampfer war
Seine Hände, gefaltet im Schoß
Sie sagt: „das Meer ließ ihn nie mehr los“

So sitz ich im Sturm, genieße den Wind
Mit leuchtenden Augen, fast wie ein Kind
Sonne hoch oben im schönsten Kleide
Wolken aus Samt und Himmel aus Seide

Silberne Möwen dümpeln auf Wellen
Ich würd‘ mich gern zu ihnen gesellen
Um so in der wilden Möwenschar
Kreischend zu fliegen das ganze Jahr

Tuckernd ruft mich das Fährschiff herbei
Die Zeit verging, es ist schon nach  Drei
Nun färbt sich wieder grün mein Gesicht
Und fertig ist mein Hafengedicht

© Helga Sievert-Rathjens

 

 

 

 

 

Herzlich willkommen auf meiner Homepage

Hier findest du von mir selber gemachte Fotos, Grafiken, Gifs, Gedichte und Kurzgeschichten. Außerdem habe ich einen Bericht über Trauer aufgenommen, da ich oft erlebte, dass Trauer über den Tod von geliebten Wesen, sei es Mensch oder Tier, oft nicht genug aufgearbeitet wird. Ich selber habe meinen Mann, aber auch einige lange Weggefährten wie Katzen, verloren und nach einiger Zeit gemerkt, dass im Umgang mit meiner eigenen Trauer so einiges schief gelaufen ist.

Ich versichere, dass ich alles selber erstellt habe. Es gibt kein Foto, keine Grafik, kein Gedicht oder Kurzgeschichten von fremden Menschen.

Viel Spaß beim anschauen und lesen und wenn dir etwas gefallen hat oder nicht, würde ich gerne von dir eine ehrliche Rückmeldung  in meinem Gästebuch lesen. Du darfst alles schreiben, auch Kritik ist wünschenswert, nur denke daran den guten Ton zu wahren, ansonsten werde ich es löschen.

Und nun hinein ins Vergnügen

und liebe Grüße von mir, der Helga

 

 

Copyright

Teilweise verwende ich Tuben, die zur freien Weiterverwendung im Internet zum Download angeboten werden.

Das Copyright bleibt beim jeweiligen Künstler/Autor.

Sollte ich unwissentlich gegen ein Copyright verstoßen haben, so bitte ich um eine Kontaktaufnahme, damit ich das entsprechende Bildmaterial umgehend entfernen kann. 
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Rechtlicher Hinweis!

Hiermit distanziere ich mich ausdrücklich von den Inhalten aller gelinkten Seiten auf meiner Homepage und mache mir diese Inhalte nicht zu eigen. Diese Erklärung gilt für alle auf meiner Homepage angebrachten Links.
 

 


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